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Nach Umladung im Megahub könnten Binnenschiffe sortenrein die Hafenterminals ansteuern

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Binnenschifffahrt: Megahub könnte Rheinverkehre entzerren

Contargo Geschäftsführer Heinrich Kerstens sprach auf dem Cemat-Hafenforum über neue Möglichkeiten, die Seehafenhinterlandverkehre auf dem Rhein zu verbessern.

Hamburg. Contargo Geschäftsführer Heinrich Kerstens hat auf dem Cemat-Hafenforum in Hamburg ein neues Hinterland-Konzept für die Seehäfen der Westrange (Rotterdam, Antwerpen, Zeebrügge, Amsterdam) vorgeschlagen. Kerstgens brachte ein Binnenschiff-Megahub ins Gespräch, das zwischen Nijmwegen und Düsseldorf angesiedelt werden solle. Dort würden kleinere Container-Binnenschiffe, die aus den Häfen rheinaufwärts kommen, entladen. In einer Art Crossdocking-Verfahren würden die Container auf größere Schiffe umgeladen, die dann sortenrein jeweils nur ein Seeterminal anlaufen. Kerstgens sieht darin eine Möglichkeit, die Abläufe in der Binnenschifffahrt und an den Terminals deutlich zu verbessern. Bisher bedienen kleinere Binnenschiffe die gesamte Strecke und haben jeweils mehrere Be- und Entladestellen. Das Handling der kleinen Schiffe hat in den Terminals in der Vergangenheit schon oft zu Problemen geführt. Laut Kerstgens liegt die Lade- und Wartezeit bei Binnenschiffen bei 57 Prozent, lediglich in 43 Prozent der Zeit bewegt sich das Schiff. Mit dem neuen Konzept könne die Lade- und Wartezeit auf 35 Prozent gesenkt werden. (hel)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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