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Nur noch 28,4 Prozent aller Beschäftigten arbeiteten im Juni zumindest teilweise im Homeoffice

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Beschäftigte kehren langsam in die Präsenzarbeit zurück

Im Juni haben laut Ifo-Institut mit 28,4 Prozent etwas weniger Beschäftigte von Zuhause aus gearbeitet als im Vormonat. In den meisten logistischen Wirtschaftszweigen fällt die Homeoffice-Quote unterdurchschnittlich aus.

Im Juni 2021 haben etwas weniger Beschäftigte das Homeoffice genutzt als im Vormonat. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts hervor. Demnach fiel der Anteil von 31,0 auf 28,4 Prozent der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiteten. „Trotz der erst zum Ende Juni auslaufenden Pflicht zum Homeoffice ist die Entwicklung bereits leicht rückläufig“, sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut. Mit dem abklingenden Infektionsgeschehen und der steigenden Impfquote kehrten Beschäftigte in die Präsenzarbeit zurück, so Alipour.

Nur zehn Prozent Homeoffice-Quote im Sektor Landverkehr

Bei den Dienstleistern war der Rückgang von 41,5 auf 38,5 Prozent am größten. Die Homeoffice-Nutzung bleibt hier aber überdurchschnittlich. Anders sieht es in einigen logistischen Untergruppen des Dienstleistungssektors aus. Im Sektor „Post- Kurier- und Expressdienste“ lag die Homeoffice-Quote im Juni laut Ifo-Institut mit 28,1 Prozent zwar im Gesamtschnitt, im Bereich „Lagerei“ betrug sie aber nur 19,4 Prozent. Im Sektor „Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen“ arbeiteten nur 9,8 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise im Homeoffice. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LAGERFACHKRAFT.

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