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Maut in Belgien

Viapass erhebt seit 2016 die Lkw-Maut in Belgien

©Viapass

Belgischer Mautbetreiber Viapass will expandieren

Aktuell laufen Gespräche mit vier Ländern in Europa. Die Erfolgschancen sind aber noch ungewiss.

Brüssel. Der Betreiber der kilometerabhängigen Lkw-Maut in Belgien, Viapass, will seine Dienstleistungen künftig auch in anderen Ländern anbieten. „Man führe zurzeit Gespräche mit den Niederlanden, Dänemark, Österreich und Polen, um sein satellitengestütztes System der Lkw-Maut auch dort einzuführen“, zitieren belgische Medien den Viapass-Chef Edward Claessens. Wie erfolgreich die Gespräche bisher verlaufen, ließ er offen.

In allen vier zitierten Ländern gibt es bislang noch kein satellitengestütztes System zur Erhebung der Lkw-Maut. In Polen und Österreich wird die Abgabe mit elektronischen Sendesystemen an Mautportalen erhoben. Dänemark und die Niederlande nutzen die Eurovignette. In den Niederlanden plant die Regierung allerdings die Einführung einer kilometerabhängigen Lkw-Maut ab 2024. Ein Betreiber ist dabei noch nicht benannt.

Viapass wurde 2011 im Zuge der Planungen für die Einführung einer kilometerabhängigen Maut in Belgien gegründet. Aufgabe war, ein satellitengestütztes System einzuführen, das unterschiedliche Tarife in den drei belgischen Regionen Flandern, Brüssel und Wallonie erfassen kann. Erst kürzlich hatte Viapass die Tarife in Belgien erhöht. Die neuen Abgaben finden Sie hier. (kw/ff)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special STEUERN & ABGABEN BEI SPEDITIONEN.

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Steuern & Abgaben bei Speditionen, Lkw-Maut in Europa


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