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Teilweise kommt der Schiffsverkehr komplett zum erliegen

©dpa/PictureAlliance/Caroline Seidel

BDB: Streikende Schleusenwärter behindern Binnenschiffer

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt macht die Gewerkschaft Verdi für Umsatzverluste und Imageschäden verantwortlich.

Duisburg. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) wehrt sich gegen die erneute Arbeitsniederlegung der Schleusenwärter im nordrhein-westfälischen Kanalgebiet. Wie der Verband mitteilte, habe er sich bereits an die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewandt und ein Machtwort von ihr verlangt. Neben dem nordrhein-westfälischen Kanalgebiet seien auch andere Flüsse und Kanäle vom Streik betroffen, der Schiffsverkehr werde dort teilweise komplett zum Stillstand gebracht.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Verwaltungsangestellten des Bundes aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, um gegen eine Reform zu protestieren, die eine Verschlankung des Verwaltungsapparates vorsieht. Seit Juli 2013 dauert der Konflikt bereits an. Laut BDB gehe der streikbedingte Schaden für die Binnenschiffer bereits jetzt in die Millionen. BDB-Präsident Georg Hötte will Klage auf Unterlassung des Streiks einreichen, falls nicht bald Bewegung in den Konflikt kommt. (ks)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERBAND – BDB.

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