Sabine Lehmann, LBS

LBS-Geschäftsführerin hält den Personalwechsel im bayerischen Verkehrsministerium für richtig

©LBS

Bayerns Spediteure freuen sich auf neue Verkehrsministerin

Der Branchenverband LBS sieht in Kerstin Schreyer eine kompetente Politikerin, die den neuen Aufgaben in vielerlei Hinsicht gewachsen ist, und dankt dem scheidenden Amtsträger Hans Reichhart für die konstruktive Zusammenarbeit.

München. Als „kluge und zukunftsweisende Entscheidung“ bewertet der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS), dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sein Kabinett umbaut. „Die Entscheidung, das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr den Händen der bisherigen Sozialministerin Kerstin Schreyer anzuvertrauen, ist aus unserer Sicht folgerichtig“, sagte LBS-Geschäftsführerin Sabine Lehmann am Freitag. Dem zum 1. Februar 2020 scheidenden bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart dankt LBS-Präsident Heinrich Doll für eine konstruktive Zusammenarbeit: „Wir haben für unsere Anliegen stets gutes Feedback erhalten und hatten auf der Diskussions- wie auf der Arbeitsebene eine verlässliche Begleitung.“

Der Verband lobte, dass Schreyer viel Kompetenz mitbringe, die im neuen Amt wichtig seien. Lehmann verwies auf das Engagement Schreyers zum Beispiel beim Thema „Leben und Arbeiten 4.0“, das auch die Logistikbranche auf vielen Ebenen betreffe. Dialogbereitschaft wiederum dürfte gerade bei kontroversen Themen wie dem Brenner-Zulauf von Bedeutung sein. „Im breiten Spektrum dringender Themen sind hier Entscheidungsfreude und Gestaltungswille gefragt, wie sie Frau Schreyer zeigt. Die neue Ministerin braucht ihren bisherigen Slogan aus dem Sozialministerium nur in einem Wort zu verändern: Zukunftsministerium. Alles was Menschen bewegt“, so die LBS-Geschäftsführerin (redaktionelle Anmerkung: Bisher heißt es „berührt“.)

LBS: Eigener Verkehrsstaatssekretär ist wichtig

Zustimmung des LBS findet auch die Entscheidung, dem Bau- und Verkehrsministerium einen eigenen Staatssekretär zurückzugeben. „Die Aufgaben auf dem Feld einer leistungsfähigen Infrastruktur sind so umfangreich und für die Zukunft Bayerns so existenziell, dass sie diese personelle Stärkung an der Spitze des Ministeriums uneingeschränkt rechtfertigen“, so Lehmann. Es sei zu begrüßen, dass mit Klaus Holetschek ein erfahrener Politiker diese Position einnehme, der in der Vergangenheit schon mehrfach seine Sachkenntnis und sein Engagement für Fragen von Infrastruktur und Veränderung bewiesen habe – zum Beispiel in der Tourismuswirtschaft. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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