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Andreas Haller, Gründer von Quantron, freut sich über die zusätzlichen Millionen für sein Unternehmen 

©Quantron AG

Bayerische Wasserstoffstrategie: Vier Millionen für Quantron

Heute geht Bayerns neues Förderprogramm für den Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur an den Start. Auch der Gersthofener Umbauspezialist bekommt einen Teil der Fördersumme.

München/Gersthofen. Am heutigen 1. Oktober ist das Förderprogramm für den Ausbau der bayerischen Wasserstofftankstellen-Infrastruktur angelaufen. Auch der Umbauspezialist für Nutzfahrzeuge Quantron profitiert davon, wie er heute mitteilte. Das Unternehmen erhält nach eigenen Angaben vier Millionen Euro vom bayerischen Staat.

Von 2020 bis 2023 stehen im Rahmen des Förderprogramms insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Damit will Bayern sowohl den Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur voranbringen als auch heimische Unternehmen bei der Anschaffung oder dem Umbau von Wasserstoff-Nutzfahrzeugen unterstützen. Ziel ist es, hundert neue Wasserstoff-Tankstellen auch für Nutzfahrzeuge zu errichten.

„Es ist eine große Chance, in der E-Mobilitäts- und Wasserstoff-Branche zukünftig mehr Jobs zu schaffen, als in der konventionellen Automobilbranche abgebaut werden“, sagte Bayern Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zum Start des Programms.

Brennstoffzellen-Lkw ab zweiter Jahreshälfte 2021 geplant

Quantron soll die Fördersumme helfen, die Brennstoffzelle bei schweren Lkw in Serie zu bringen. Nach Unternehmensangaben soll der erste umgerüstete Quantron Energon im zweiten Quartal 2021 auf die Straße geschickt werden, die Serienproduktion ist für 2022 geplant.

Das im Jahr 2019 gegründete Unternehmen mit Sitz bei Augsburg rüstet Nutzfahrzeuge von Diesel- auf E-Motoren um. Zu seinem Portfolio gehört auch die Brennstoffzelle für Nutzfahrzeuge. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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Logistikregion Bayern, Hybrid- und Elektro-Lkw, Förderprogramme Transport und Logistik


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