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Sabine Lehmann, LBS

LBS-Geschäftsführerin Sabine Lehmann begrüßt die Idee eines auf 24 Monate ausgedehnten Kurzarbeits-Programms

©LBS

Bayerische Spediteure begrüßen Vorschlag für verlängerte Kurzarbeit

Der LBS spricht sich für die Idee von Bundesfinanzminister Olaf Scholz aus, die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate auszuweiten. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen käme das zugute.

München. Der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) befürwortet eine Fristverlängerung für die aktuell geltenden Kurzarbeitsregeln, wie sie Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kürzlich vorgeschlagen hat. Scholz will die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate ausweiten.

„Die weiterhin unsichere wirtschaftliche Lage und die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die konjunkturelle Entwicklung schränken die gesamte Wirtschaft in ihrer Planungssicherheit ein“, betonte LBS-Geschäftsführerin Sabine Lehmann.

Mehr Sicherheit und Spielraum möglich

Als Querschnitts-Dienstleister seien die Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche gefordert, auf Veränderungen am Markt schnell und flexibel zu reagieren. „Die Möglichkeit zur Kurzarbeit gibt ihnen und ihren Mitarbeitern den nötigen Spielraum und die erforderliche Sicherheit dazu“, sagte Lehmann. Diese werde nach Einschätzung des LBS unter den derzeit kritischen Bedingungen auf absehbare Zeit gefragt sein.

Als „zielführende Hilfestellung im betrieblichen Alltag“ bewertet der LBS die mögliche Ausdehnung des Kurzarbeits-Programms, weil sie sich gezielt und betriebsspezifisch abrufen lasse. Sie lasse insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen mehr Luft zum Atmen und sichere auch unter Krisenbedingungen das Fortbestehen eingespielter Abläufe und Strukturen. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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Logistikregion Bayern, Corona Epidemien & Seuchen, Löhne und Gehälter


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