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Lokführer Bahn Schiene

Bahnunternehmen in Baden-Württemberg wollen sich gegenseitig keine Lokführer mehr abwerben (Symbolfoto)

©Deutsche Bahn AG/Jet-Foto Kranert

Bahnunternehmen wollen sich gegenseitig keine Lokführer mehr abwerben

In Baden-Württemberg haben sich Eisenbahnunternehmen dazu verpflichtet, sich gegenseitig keine Lokführer abzuwerben und gemeinsame Standards bei Rekrutierung und Ausbildung zu setzen.

Stuttgart. Bei der Suche nach Lokführer-Nachwuchs wollen Bahnunternehmen in Baden-Württemberg künftig an einem Strang ziehen und sich nicht mehr gegenseitig Personal abspenstig machen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten sie am Donnerstag, 22. August, in Stuttgart, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Darin verpflichten sich die Unternehmen, gemeinsame Standards bei der Rekrutierung und Ausbildung neuer Mitarbeiter zu setzen, zum Beispiel was die Investitionen in die Ausbildung und finanzielle Anreize angeht. Zudem sollen Ausbildungskostenpauschalen gezahlt werden, wenn bei anderen Firmen ausgebildete Lokführer übernommen werden.

Die Unternehmen sendeten damit ein starkes Signal in die Branche, lobte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). „Das zahlt sich für alle Bahnunternehmen bei der Suche geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten aus.“ Unterzeichnet haben die Erklärung Vertreter von Abellio, der Albtal-Verkehrsgesellschaft, DB Regio und S-Bahn Stuttgart sowie von Go-Ahead, SBB Deutschland, SWEG und WEG. Weitere Unternehmen sollen in einem zweiten Schritt folgen. (dpa)

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