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Die Bahn schätzt die Kosten der Fehmarnbeltquerung niedriger ein

©Fabrizio Bensch/dpa/picture-alliance

Bahn weist Rechnungshof-Prognosen zurück

Große Unstimmigkeit zur Kostenlage bei der Planung der Fehmarnbeltquerung. Laut Bahn hat der Bundesrechnungshof schlichtweg falsche Zahlen vorgelegt.

Berlin. Die Deutsche Bahn hat Prognosen des Bundesrechnungshofs über die Kosten der geplanten Fehmarnbeltquerung in Höhe von 3,5 Milliarden Euro scharf zurückgewiesen. „Die im Bericht des Bundesrechnungshofs aufgestellten Kosten sind schlicht falsch und entbehren jeder Grundlage“, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Kosten der Schienenanbindung lägen nach derzeitiger Planung bei 1,7 Milliarden Euro. „Zusätzlich sehen die Planungen einen Risikopuffer von 1,1 Milliarden Euro für etwaige Baukostensteigerung und noch nicht bekannte Risiken vor“, hieß es.

Der Rechnungshof geht in einem Bericht vom 10. Oktober an den Haushaltsausschuss des Bundestags von Kosten in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro aus. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet. dpa

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSINFRASTRUKTUR BAU & FINANZIERUNG.

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