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Grünen-Parteichefin Baerbock kann sich die Einführung von Klimazöllen vorstellen (Symbolfoto)

©picture alliance / Bildagentur-online/Joko

Baerbock hält Klimazölle perspektivisch für denkbar

Grünen-Chefin Baerbock hat im Interview dafür geworben, in Europa klimaneutral zu produzieren und diese Produkte dann durch Klimazölle zu schützen.

Berlin. Um klimafreundliche Produktion etwa von Stahl vor Konkurrenz zu schützen, hält Grünen-Chefin Annalena Baerbock Klimazölle für denkbar. Erst einmal müsse es aber in Europa die hohen Ökostandards geben, sagte sie am Sonntag, 28. Juli, im ARD-Sommerinterview. Ihre Partei sei dafür, in Europa klimaneutral Stahl zu produzieren, also ohne Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2). Wenn andere Länder Stahl ohne diese Ökostandards billig produzierten, müsse man über die Einführung von Klimazöllen nachdenken: „Damit es da keine globale Wettbewerbsverzerrung gibt, ob es nun gegenüber China ist oder den USA oder anderen Ländern.“ Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat schon für Klimazölle geworben. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ZOLLRECHT & AUSSENHANDEL.

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Zollrecht & Außenhandel, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Bündnis 90/Die Grünen


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