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Lithium-Batterien

In Ulm soll eine wettbewerbsfähige industrielle Zellproduktion erforscht und etabliert werden (Symbolfoto)

©bht2000/stock.adobe.com

Baden-Württemberg will Batterieforschung in Eigenregie aufbauen

Nach der Entscheidung des Bundes für Münster als Standort einer Batterie-Forschungsfabrik, will Baden-Württemberg in Ulm selbst ein solches Projekt umsetzen.

Stuttgart. Im bundesweiten Rennen um den Aufbau einer Batteriezellenforschung hatte Baden-Württemberg das Nachsehen – nun will das Land deshalb selbst ein solches Projekt aufziehen. Am Freitag, 30. August, reichten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) beim Bund ein entsprechendes Konzept ein, wie das Staatsministerium mitteilte. Mit dem „Sustainable Lithium-Ion Hub“ in Ulm soll eine wettbewerbsfähige industrielle Zellproduktion erforscht und etabliert werden, wie mitgeteilt wurde.

„Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Das Bundesforschungsministerium hatte sich für Münster und gegen Ulm als Standort einer Batterie-Forschungsfabrik ausgesprochen, was im Südwesten auf heftige Kritik gestoßen war. Ministerin Anja Karliczek (CDU) hatte aber zugesagt, auch andere Standorte weiter zu fördern und in die Gesamtstrategie des Bundes einzubeziehen. (dpa)

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