Abdulrahim Kaya, Auszubildender bei der Deutschen Post im 1.Lehrjahr

Detail der Untersuchung: Gedeckt wird der Personalbedarf zunehmend durch ausländische Fachkräfte, wie hier bei Deutsche Post DHL

©Carsten Rehder/dpa/picture-alliance

Ausbildung: Deutsche Transportwirtschaft engagiert sich stärker

Laut BAG und BMVI stieg die Anzahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge 2018 bei Binnenschiffern um 2,1 Prozent, bei Berufskraftfahrern um 12,3 Prozent und bei Lokführern um 26,2 Prozent.

Köln. Die deutsche Transportwirtschaft hat im Jahr 2018 ihre Ausbildungsbemühungen intensiviert: Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei Binnenschiffern um 2,1 Prozent, bei Berufskraftfahrern um 12,3 Prozent und bei Lokführern sogar um 26,2 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) hervor.

Mehr ausländische Fachkräfte, höhere Löhne

Auch die Teilnehmerzahl an Prüfungen zum Erwerb der beschleunigten Grundqualifikation erreichte demnach einen neuen Höchststand. Gedeckt werde der Personalbedarf zudem zunehmend durch ausländische Fachkräfte, deren Anteil an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in allen oben genannten Berufsgruppen im Jahr 2018 erneut zunahm. Vor dem Hintergrund eines insgesamt knapper werdenden Fachkräfteangebots stiegen außerdem die Löhne für Berufskraftfahrer, Lokführer und Binnenschiffer im Zuge neuer Tarifabschlüsse abermals spürbar an.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ARBEITSRECHT & PERSONALWESEN FÜR SPEDITEURE UND LOGISTIKER.

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Arbeitsrecht & Personalwesen für Spediteure und Logistiker, Lkw-Fahrer & Berufskraftfahrer, Lagerfachkraft, Behörde – BAG, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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