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Oder-Havel-Wasserstraße, Binnenschiff

Die Oder-Havel-Wasserstraße wird auf einer Strecke von sieben Kilometern um mehr als 20 Meter verbreitert (Symbolfoto)

©Julie Woodhouse/ImageBroker/picture-alliance

Ausbau der Oder-Havel-Wasserstraße gestartet

Die Wasserstraße zwischen Berlin und den Seehäfen Stettin und Swinemünde soll bis 2026 für Schiffe mit mehr Tiefgang ausgebaut werden.

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Finowfurt. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist bei Finowfurt (Barnim) der Ausbau der Oder-Havel-Wasserstraße gestartet worden. Auf einer Strecke von sieben Kilometern soll der Kanal bis 2026 um mehr als 20 Meter verbreitert und der Kanal um einen Meter vertieft werden, teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes am Donnerstag, 13. Juni, mit. Der Bund investiert in den Ausbau rund 65 Millionen Euro.

Dann könnten auch größere Schiffe und Schubverbände mit einem Tiefgang bis zu 2,80 Meter die wichtige Wasserstraße auf der Route zwischen Berlin und den Seehäfen Stettin und Swinemünde nutzen, so die WSV. „Der Lückenschluss der Oder-Havel-Wasserstraße macht die Strecke für die Binnenschifffahrt durchgängig befahrbar und damit noch attraktiver als Transportweg“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.

Bislang können nach Angaben des Brandenburger Verkehrsministeriums auf diesem Abschnitt nur Schiffe mit einer Abladetiefe von zwei Metern fahren. „Für uns ist es wichtig, Teile des zunehmenden Güterverkehrsaufkommens von der Straße auf die Binnenschifffahrt zu verlagern“, sagte Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse. Transporte auf dem Wasser seien umweltfreundlich, sicher und kostengünstig. „Wir erwarten vom Bund, dass auch der Ausbau der anderen Abschnitte des Kanals zügig begonnen wird.“ (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Logistikregion Berlin-Brandenburg, Logistikregion Mecklenburg-Vorpommern, Verkehrspolitik Deutschland

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