Autobahn, Lkw, Ungarn

Am Montag hatte ein Sprecher der EU-Kommission die Lkw-Wartezeiten zwischen Österreich und Ungarn als letztes Problem an EU-Innengrenzen kritisiert

©Heinz-Peter Bader/Reuters/picture-alliance

Weiter Lkw-Wartezeiten zwischen Österreich und Ungarn

Weil Ungarn bei Lkw-Fahrern Gesundheitschecks durchführt, kommt es an den Grenzen zu Wartezeiten und Staus.

Wien. Während sich der Lkw-Verkehr an vielen Grenzen Europas in den letzten Tagen wieder normalisiert hat, bleibt die Grenze zwischen Österreich und Ungarn weiterhin problematisch, wenngleich sich die Lage auch hier entspannt: Vom Grenzübergang Hegyeshalom/Nickelsdorf meldet die Polizei Burgenland derzeit lediglich zwei Kilometer Rückstau.

Drei Übergänge für Güterverkehr

Diese Situation könne sich aber jederzeit ändern, warnt die Polizei gegenüber der „VerkehrsRundschau“. Noch zwei weitere Übergänge stehen für Lkw zwischen Österreich und Ungarn offen: Sopron/Klingenbach und Rábafüzes/Heiligenkreuz. In der vorigen Woche war es zu Staus von 30 Kilometern Länge auf österreichischem Gebiet gekommen.

Grund für die Wartezeiten sind Gesundheitschecks bei jedem Lkw-Fahrer auf ungarischer Seite. Die Behörden messen bei der Einreise die Temperatur jedes Fahrers. Am Montag hatte sogar ein Sprecher der EU-Kommission die Lkw-Wartezeiten zwischen Österreich und Ungarn als letztes Problem an EU-Innengrenzen kritisiert.  (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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