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Wincopter UPS

Das aktuelle Modell schafft fast dreimal eine Marathonstrecke

©UPS

UPS kooperiert mit deutschem Start-up für Drohnen-Lieferpläne

Der Paketdienstleister will gemeinsam mit der Firma Wingcopter die nächste Generation von Paketlieferdrohnen entwickeln. Schon jetzt schaffen die Wingcopter eine Rechweite von 120 Kilometern. Und schnell sind sie auch.

Atlanta. Der Postdienst UPS setzt bei seinen Plänen für Drohnen-Lieferungen auf Technik eines deutschen Start-ups. Gemeinsam mit der Firma Wingcopter aus Darmstadt soll die nächste Generation von Paketlieferdrohnen für verschiedenste Einsatzzwecke in den USA und anderen Ländern entwickelt werden, wie die Tochterfirma UPS Flight Forward am Dienstag mitteilte. Die Partner planen auch, auf eine Zulassung für kommerzielle Lieferflüge in den USA mit einem unbemannten Fluggerät von Wingcopter hinzuarbeiten.

Die elektrischen Drohnen von Wingcopter können senkrecht starten und landen, legen die Strecke aber mit Hilfe von Tragflächen zurück, was effizienter ist. Damit seien Reichweiten von bis zu 120 Kilometern möglich - und bei einem Rekordversuch sei eine Geschwindigkeit von 240 Kilometern pro Stunde erreicht worden.

UPS Flight Forward hatte im vergangenen Jahr mit ersten kommerziellen Drohnen-Lieferflügen an einem Krankenhaus im US-Bundesstaat North Carolina begonnen. Sondiert werde auch der Einsatz von Drohnen für die Lieferung von Handelsprodukten, verschreibungspflichtigen Medikamenten und medizinischen Produkten in Wohngebieten, hieß es.  (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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