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Das neue IT-Projekt SmartKai soll die Schiffsnavigation in den niedersächsischen Seehäfen verbessern

©picture alliance/imageBROKER

Niedersächsische Seehäfen entwickeln digitale Anlegehilfe für Schiffe

Von Land sollen Lasersensoren die Position der Schiffe und ihre Bewegung erfassen – von 150 Meter Abstand bis an den Kai.

Cuxhaven. Die niedersächsischen Seehäfen entwickeln ein digitales System, mit dem Schiffe auf engstem Raum navigieren können. SmartKai heißt das Projekt der Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts): Es geht um sicheres Fahren im Hafen, in Schleusen, um punktgenaues Anlegen.

Trotz aller Erfahrung der Lotsen und Kapitäne passiere in den neun niedersächsischen Seehäfen „fast jede Woche eine kleine Havarie“, sagt NPorts-Geschäftsführer Holger Banik. „Mit dem Projekt SmartKai können wir durch innovative, digitale Systeme unsere Häfen und die Schifffahrt sicherer machen.“

Lasersensoren sollen helfen

Die technische Lösung: Von Land sollen Lasersensoren die Position der Schiffe und ihre Bewegung erfassen – von 150 Meter Abstand bis an den Kai. Daran gearbeitet wird, die Daten auf Geräte der Schiffsführer an Bord zu übertragen, auf Handys oder Tablets. Erste Versuche mit den Sensoren sind für das spätere Frühjahr in Wilhelmshaven geplant, Fahrtests sollen dann in Cuxhaven stattfinden. Insgesamt läuft das 2,4 Millionen Euro teure Projekt bis November 2022. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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