ADAC Truckservice meldet Einsatzbereitschaft

Der ADAC-Truckservice will auch in Zeiten von Corona ausrücken

©ADAC Truckservice

ADAC Truckservice meldet Einsatzbereitschaft

Der Pannendienst für Lkw läuft nach Angaben des Unternehmens weiter. Das will der ADAC Truckservice mit einem Notfallmanagement für Werkstätten sicherstellen.

München. Trotz der Beschränkungen durch die Coronakrise meldet der ADAC Truckservice volle Einsatzbereitschaft seiner Lkw-Pannenhilfe. Bis dato seien in Deutschland nur ganz vereinzelt Lkw-Werkstätten ausgefallen, jedoch ohne Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft, heißt es von den Pannenhelfern. Auch die Europe Net-Partner in den Corona-Krisengebieten Italien und Spanien sowie in den Nachbarstaaten Österreich, Dänemark, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Polen und Tschechien arbeiten demnach im Normalbetrieb. 

Eingehende Pannennotrufe laufen über den 2019 eröffneten Service-Center-Satellit in Banja Luka im Norden von Bosnien-Herzegowina. Dort seien die Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um Notrufe anzunehmen, erklärt der ADAC Truckservice. 

Um durch eine Ausbreitung des Virus entstehende Versorgungslücken im Pannenhilfenetzwerk schnell schließen zu können, hat der ADAC Truckservice ein Notfallmanagement für seine Werkstattpartner und die Werkstätten seiner Kunden eingerichtet. Über eine Hotline können die überwiegend mittelständischen Betriebe Ausfallzeiten oder andere Unregelmäßigkeiten tagessaktuell und unbürokratisch melden. Mithilfe dieser telefonischen Netzwerk-Updates will die Zentrale in Laichingen die verfügbaren Werkstätten aktualisieren. 

Variable Schichtzeiten und Homeoffice sollen Netzwerk am laufen halten

Für den Fall, dass die Regierung Quarantänen oder Ausgangssperren anordnet, habe man zudem variable Schichtzeiten und Homeoffice-Möglichkeiten an beiden Standorten eingerichtet, die bereits genutzt werden, erklärt der Dienstleister weiter. 

Seinen Werkstattpartnern und Pannenhelfern habe der ADAC Truckservice außerdem mehrere Verhaltensregeln an die Hand gegeben, um sich nicht nur selbst zu schützen, sondern auch die Lkw-Fahrer keiner unnötigen Gefahr auszusetzen. So gelte unter anderem die Grundregel, körperliche Berührungen unbedingt zu vermeiden und zu Personen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Darüber hinaus sollen auch Pannenhelfer die so genannte Hustenetikette einhalten, also in die Ellenbeuge husten oder niesen. Besondere Aufmerksamkeit gelte einer gründlichen Handhygiene. Pannenhelfer mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten oder Fieber sind angehalten, sich sofort bei den entsprechenden Stellen wie den Gesundheitsämtern zu melden. 

Pannenhilfe für Lkw (kostenfrei): 0 800 5 24 80 00.

Hotline für Werkstätten (kostenfrei): +49 (0)7333 80 84 06

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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