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Hubertus Heil

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verspricht schnelle finanzielle Hilfe, wo es nötig ist

©Emmanuele Contini/NurPhoto/picture-alliance

Heil will Lohnlücken durch Kurzarbeitergeld gering halten

In der Corona-Krise sollen, laut Bundesarbeitsminister, Lohnausfälle durch Kurzarbeitergeld reduziert, wie auch existenziell gefährdete Selbstständige unbürokratisch unterstützt werden.

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) setzt auf schnelle und unbürokratische Hilfe. Für existenziell gefährdete Kleinstselbstständige sollen Nothilfefonds eingerichtet werden – sie sollen einfacher ein soziales Sicherungsnetz in Anspruch nehmen können.

In Gesprächen mit der Wirtschaft, so Heil, werde es auch darum gehen, wie Lohnlücken geschlossen werden, um Kaufkraft zu sichern, gerade auch für Einkommensschwache. Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe erstattet. Arbeitnehmer bekommen 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns bzw. als Eltern 67 Prozent.

Das Geld soll trotz hoher Belastung und vorübergehend dichten Telefonleitungen fließen, Sorgen seien unbegründet, so Heil. Bei heutigen Spitzentreffen mit Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften soll es auch um Hilfen für Eltern gehen, die wegen der Coronakrise ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können. (dpa/gv)

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