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Polizeikontrolle

Die vier Grenzübergänge des österreichischen Bundeslandes zu Italien können nicht mehr ohne Weiteres passiert werden (Symbolbild)

©Kzenon/Fotolia

Kontrollen an der österreichisch-italienischen Grenze

Eine Einreise aus Italien nach Österreich ist in den kommenden Wochen nur noch in Ausnahmefällen mit einem ärztlichen Attest möglich.

Klagenfurt. Die Kontrollen im Kampf gegen das Coronavirus an der Grenze zwischen Österreich und Italien haben begonnen. Wie die Polizei Kärnten am Mittwoch bestätigte, können die vier Grenzübergänge des Bundeslandes zu Italien seit 12 Uhr nicht mehr ohne Weiteres passiert werden. Die österreichische Regierung hofft, mit dieser und weiteren Maßnahmen die Ausbreitung des neuen Coronavirus in der Alpenrepublik verlangsamen zu können. Mit Stand Mittwoch, 08.00 Uhr, waren dort 206 bestätigte Fälle registriert.

Kärnten und Tirol sind die beiden einzigen österreichischen Bundesländer mit Grenzübergängen zu Italien. Die Tiroler Polizei hat noch nicht bekannt gegeben, wann genau dort am Mittwoch die Grenzkontrollen beginnen werden. Die Vorbereitungen hätten aber bereits begonnen, hieß es am Vormittag.

Eine Einreise aus Italien nach Österreich ist dann in den kommenden Wochen nur noch in Ausnahmefällen mit einem ärztlichen Attest möglich. Touristen dürfen das Land auf ihrer Reise zwar durchqueren, aber keinen Stopp einlegen. Österreicher, die noch in Italien sind, dürfen zurück in die Alpenrepublik kommen, müssen dann aber für zwei Wochen in häuslicher Isolation bleiben.

Wie das österreichische Innenministerium mitteilte, wurde auch der Flugverkehr zwischen Österreich und Italien inzwischen komplett eingestellt. Gleiches gilt für den Personen-Zugverkehr. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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