Schleppsaugbagger, Hafen Hamburg, Elbe, Elbvertiefung

Gegenwärtig arbeitet ein Hydraulikbagger nahe des Containerterminals Altenwerder an der Vertiefung des Fahrwassers im Köhlbrand (Symbolbild)

©Daniel Reinhardt/dpa/picture-alliance

Arbeiten zur Elbvertiefung laufen auf Hochtouren

Das Bundesverwaltungsgericht hatte die letzte juristische Hürde für den Ausbau der Elbvertiefung beiseite geräumt. Aktuell kommen die Arbeiten, die sich Hamburg rund 286 Millionen Euro kosten lässt, gut voran.

Hamburg. Die Elbvertiefung kommt auf Hamburger Gebiet planmäßig voran. „Nachdem wir Rechtssicherheit haben, sind wir alle ein wenig entspannter“, sagte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Montag bei einer Barkassenfahrt im Hamburger Hafen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte in der vorvergangenen Woche die letzte juristische Hürde beiseite geräumt und die Rechtmäßigkeit des festgestellten Plans zur Elbvertiefung bestätigt.

Hamburg investiert für die verschiedene Maßnahmen zur Anpassung der Fahrrinne rund 286 Millionen Euro; davon sind 92 Millionen Euro bereits verbaut. Gegenwärtig arbeitet ein Hydraulikbagger nahe des Containerterminals Altenwerder an der Vertiefung des Fahrwassers im Köhlbrand. Ein weiteres Spezialfahrzeug prüft Baggerflächen auf Bomben und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Arbeiten zur Versetzung des Ober- und Unterfeuers Blankenese laufen und auch die sogenannte Begegnungsbox vor der Einfahrt in den Hafen soll bis Ende August fertig werden. Dort können große Schiffe einander passieren. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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