Jens Kerstan auf einem Lastenrad

Hamburgs Umweltsenator, Jens Kerstan, auf einem Lastenrad in der Hafencity von Hamburg

©Axel Heimken/dpa/picture-alliance

Ansturm auf Zuschüsse für Lastenräder in Hamburg

Nur drei Wochen nach dem Start des Förderprogramms für Lastenräder ist die Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro bereits aufgebraucht. Ursprünglich war das Programm auf drei Jahre angelegt.

Hamburg. Der Plan des rot-grünen Senats, mehr Lastenräder auf Hamburgs Straßen zu bringen, scheint mehr als aufzugehen. Nur drei Wochen nach dem Start des Förderprogramms für Lastenräder ist die Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro bereits aufgebraucht, wie die Umweltbehörde am Freitag mitteilte. Ursprünglich war das Programm auf drei Jahre angelegt. Aufgrund der großen Nachfrage hatte die Umweltbehörde schon nach kurzer Zeit die vorgesehenen 500.000 Euro für 2019 auf 1,5 Millionen aufgestockt.

Mit einem so großen Interesse der Hamburger hatte die Behörde nicht gerechnet. Seit Mitte Oktober gingen den Angaben nach rund 1000 Anträge für Lastenräder und Anhänger ein. Da damit die komplette Fördersumme ausgeschöpft wurde, werde das Programm „#moinzukunft-Lastenräder“ zunächst gestoppt. Die Behörde prüft nun, ob es zu Beginn der nächsten Fahrradsaison fortgeführt wird.

Beantragen konnten den Zuschuss alle Hamburger – egal, ob Privatperson, Hausgemeinschaft, Verein oder Gewerbetreibende. Die Höhe des Zuschusses hing vom Kaufpreis des Lastenrades ab. Gefördert wurden 33 Prozent des Kaufpreises, maximal 2000 Euro bei E-Lastenrändern, 500 Euro bei normalen Lastenrädern und ebenso viel bei Lastenrad-Anhängern. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LASTENRÄDER FÜR TRANSPORT UND LAGER.

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