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Amazon, Zustellfahrzeug, USA

Selbstständig statt arbeitslos? Die Gründung eines eigenen Unternehmens mit der Unterstützung des Online-Händlers soll Lagerarbeiter von Amazon in den USA vor dem sozialen Abstieg bewahren

©Ted S. Warren/AP Photo/picture-alliance

Amazon unterstützt Mitarbeiter bei der Gründung von Zustellfirmen

Weil der Online-Riese in seinen Lagern künftig Roboter einsetzen will und gleichzeitig Zusteller für die weitere Expansion braucht, greift er Lagermitarbeitern, die kündigen und Zustell-Startups gründen, mit bis zu 10.000 US-Dollar unter die Arme.

Seattle (USA). Amazon will seine Lagerarbeiter bei der Gründung eigener Paketzustellunternehmen unterstützen und so vor Arbeitslosigkeit bewahren. Das berichtet das Online-Nachrichtenportal TechCrunch. Demnach bietet der US-Konzern Mitarbeitern, die kündigen und Startups zur Paketauslieferung gründen, eine Finanzspritze von bis zu 10.000 US-Dollar plus drei Monatsgehälter an. Darüber hinaus können Interessenten von den Vorzügen des im vergangenen Jahr gegründeten "Delivery Service Partner Programms" profitieren. Dazu gehören unter anderem Amazons Zustelltechnik, Jobtrainings, die Fahrzeuganmietung und die dazugehörigen Versicherungen.

Roboter übernehmen die Arbeit im Lager

Hintergrund: Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will Amazon in seinen Logistikzentren in den USA künftig verstärkt auf Roboter setzen, sodass in den kommenden Jahren zahlreiche Jobs wegfallen könnten. Gleichzeitig hat der Online-Riese vor wenigen Wochen angekündigt, die Lieferung innerhalb von 24 Stunden für Prime-Kunden künftig zum Standard machen zu wollen. Für die Umsetzung der Pläne braucht der Onlinehändler eine große Anzahl an Zustellern.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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