Tatort Hamburg Möhring

Hoher Besuch bei B+S Logistik (v.l.n.r.): Die Schauspieler Wotan Wilke Möhring, Franziska Weisz und Milan Peschel mit Regisseur Stephan Rick

©NDR/Wüste Film

Am Rande: "Tatort"-Dreharbeiten bei B+S Logistik

In der Hamburger Niederlassung der B+S Logistik und Dienstleistungen haben der NDR und Wüste Film actiongeladene Szenen zur neuen Folge „Kollateralschaden“ der Tatort-Reihe abgedreht.

Borgholzhausen/Hamburg. Ein Heckenschütze schießt auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer, der Täter flüchtet unerkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt daraufhin im Umfeld einer Spedition. Handelt es sich um einen psychisch gestörten Einzeltäter oder eine Auseinandersetzung im Truckermilieu? Zum Glück alles nur Film – das aus Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz bestehende Hamburger „Tatort“-Team drehte kürzlich bei der Hamburger Niederlassung Moorburger Bogen des Logistikdienstleisters B+S.

Ausstrahlung voraussichtlich 2019

Die Niederlassung diente für zwei Tage als Kulisse für den „Tatort: Kollateralschaden“, der voraussichtlich im kommenden Jahr ausgestrahlt wird. Mit viel Technik und circa 30 Personen reiste die Produktion an. Bei B+S wurden Aufnahmen in den Büroräumen und in der Halle gemacht. Die Büros wurden im Vorfeld von der Filmcrew komplett verändert: Wände wurden umgestrichen, andere Möbel platziert und es wurde jedes kleinste Detail vorbereitet – vom Ordnerrücken mit Logo der imaginären Film-Spedition bis zum beschriebenen Klebezettel am Bildschirm. Zudem wurde ein Lkw mit den Farben und mit dem Schriftzug der Film-Spedition versehen.

B+S-Mitarbeiter als Statisten

„Wir bekamen spannende Einblicke in eine völlig andere Welt“, sagte Heiko Brenneiser, B+S Niederlassungsleiter in Hamburg. „Das B+S Team erlebte, wie aufwendig es ist einen Film zu drehen.“ Einige Kollegen wirkten als Statisten mit und erlebten die Darsteller hautnah. Actionreich wurde es bei einer Szene mit Schüssen, Blut und Pistolen. Jede Einstellung wurde mehrfach wiederholt. An den zwei Tagen wurden circa fünf Szenen gedreht. Am Ende werden aus diesen zwei Tagen Drehzeit allerdings nur ungefähr fünf Minuten des Films.

Die Dreharbeiten endeten mit einer Fotosession mit den Hauptdarstellern. „Ein tolles Erlebnis für die Mitarbeiter. Und unser Betrieb lief natürlich parallel professionell ohne Störungen weiter“, so Stefan Brinkmann, Geschäftsführer von B+S.

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