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Konzertflügel

Wer einen Konzertflügel transportiert, sollte gewisse Grundlagen der Ladungssicherung beachten

©Picture Alliance/dpa

Am Rande: Lebensgefährlicher Konzertflügeltransport gestoppt

Die Teile wurden so in das Auto verladen, dass der Beifahrer nur in stark geduckter und verdrehter Haltung auf dem Beifahrersitz kauern konnte.

Gelsenkirchen/Ruhstorf. Die Polizei hat in Niederbayern auf der Autobahn einen lebensgefährlichen Konzertflügeltransport ins Ruhrgebiet gestoppt. Nach Polizeiangaben vom Samstag wollten ein 51-jähriger Slowake und sein Sohn das zerlegte Instrument am Freitag mit einem Pkw-Gespann aus der Slowakei nach Gelsenkirchen transportieren.

Bei einer Kontrolle auf einem Parkplatz der A 3 bei Ruhstorf im Landkreis Passau entdeckten die Beamten, dass die Teile des Konzertflügels so in das Auto verladen wurden, dass der Sohn nur in stark geduckter und verdrehter Haltung auf dem Beifahrersitz kauern konnte. Zudem waren die Teile mangelhaft gesichert. Bei einem Ausweich- oder Bremsmanöver hätte der Sohn umkommen können.

Nach der Kontrolle sicherte sein Vater die Flügelteile mit Hilfe der Beamten und entrichtete ein Bußgeld von 87,50 Euro. Anschließend durfte er weiterfahren. Sein Sohn musste allerdings den Zug nehmen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MÖBELLOGISTIK & UMZÜGE.

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