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Am 12. November hat der Weihnachtsmann die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort eröffnet

©Deutsche Post/Jens Schlüter

Am Rande: Keine öffentliche Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort

Traurige Nachrichten: Wegen der Corona-Pandemie können Kinder dem Weihnachtsmann dieses Jahr nicht bei seiner Arbeit zuschauen. Briefe werden aber natürlich trotzdem beantwortet.

Himmelpfort. Der Weihnachtsmann wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie im Stillen und ohne Publikum in Himmelpfort (Oberhavel) Weihnachtspost beantworten. Am Donnerstag reiste er an und wurde von Kindern mit Abstand begrüßt. Bis Heiligabend wird er jedoch nicht wie in den vergangenen Jahren öffentlich in der Weihnachtspostfiliale bei seiner Arbeit zu beobachten sein. Die ersten Briefe las er kurz nach seiner Anreise: den weitesten Weg hatte das Schreiben eines Kindes aus Australien hinter sich.

Bisher sind bereits rund 8000 Wunschzettel aus Deutschland und dem Ausland in Himmelpfort angekommen. Die Deutsche Post hat für die Beantwortung 20 Helfer engagiert. Wunschzettel sollen nach Angaben der Post bis spätestens zum dritten Advent in Himmelpfort eintreffen, dann kann noch rechtzeitig zum Fest eine Antwort abgesandt werden.

Die jüngeren Kinder wünschen sich oft Gesellschaftsspiele, Bücher, Bausteine, Puppen, Fahrräder, Lastwagen, Geländeautos und Raumschiffe. Etwas Ältere hoffen auf Spielkonsolen, Laptops, Smartphones oder Tablet-Computer. Nach der Anzahl der Briefe ist die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort die größte in Deutschland: 2019 trafen bis Heiligabend rund 294.000 Wunschzettel aus 65 Ländern ein. (dpa/sn)

 

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