zurück zum thema
Lkw-Überholverbot

Trotz absolutem Überholverbot wollte ein 53-jähriger Lkw-Fahrer einen Sattelzug überholen

©WoGi/Fotolia

Am Rande: Anklage gegen Lkw-Fahrer wegen versuchten Mordes

Ein 53-Jähriger startete trotz absolutem Überholverbot, geringer Sichtweite und verschmälerter Fahrbahn ein gefährliches Überholmanöver.

Passau. Die Staatsanwaltschaft in Passau hat einen Lastwagenfahrer wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Mann war mit seinem Fahrzeug bei einem verbotenen Überholmanöver fast mit einem Schulbus kollidiert. Dabei soll der 53-Jährige in Kauf genommen haben, dass eine Person hätte sterben können, wie die Staatsanwaltschaft Passau am Montag mitteilte. Der Mann soll Ende Januar auf der Bundesstraße 12 Richtung Freyung mit seinem 15 Meter langen Sattelzug erst einen anderen Lastwagen und dann einen Sattelzug überholt haben.

Zusammenstoß nur knapp entkommen

Laut Staatsanwaltschaft sprach dann alles gegen ein weiteres Überholmanöver: Der zweispurige Ausbau der Fahrbahn endete in wenigen Metern, es herrschte absolutes Überholverbot, die Sichtweite war gering und durch Schnee am Straßenrand war die Fahrbahn noch schmaler als sonst. Trotzdem soll der Angeklagte einen weiteren Sattelzug überholt haben. Dabei soll ihm ein Schulbus entgegengekommen sein. Nur weil die anderen Fahrer bremsten und dem Lkw ausgewichen sein sollen, sei es nicht zu einem Zusammenstoß gekommen, hieß es. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

1000px 588px

Logistikregion Bayern, Lkw-Fahrverbote


WEITERLESEN: