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Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene

©Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl

Allianz pro Schiene begrüßt Vorschlag der Bundesumweltministerin

Bundesumweltministerin Schulze will Einnahmen aus der Lkw-Maut verwenden, um damit mehr Güter auf die Schiene zu verlagern – was von der Allianz pro Schiene begrüßt wird.

Berlin. Die Allianz pro Schiene hat den Vorstoß von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die vorgeschlagen hat, Einnahmen aus der Lkw-Maut vermehrt für eine Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene umzuverteilen, begrüßt. Man freue sich, dass „sich die Bundesumweltministerin eine langjährige Forderung der Allianz pro Schiene zu eigen gemacht hat“, sagte Dirk Flege, der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene gegenüber der VerkehrsRundschau.

Deutschland brauche laut Flege eine sektorübergreifende Verkehrsfinanzierung. Wenn künftig „Verkehr Verkehr finanziert und nicht ein Sektor nur jeweils sich selbst“, gewinne die Politik an Gestaltungsmöglichkeiten und könne die gewünschte Verlagerung hin zu umwelt- und klimafreundlicher Mobilität vorantreiben.

Die Schiene leide seit Jahrzehnten unter einer chronischen Unterfinanzierung, erklärte Flege weiter. Obwohl man ein Bemühen der Bundespolitik anerkenne, würden die Mittel im Haushalt und der Finanzplanung nicht ausreichen, „um den Anstieg der Baukosten abzufedern, die digitale Schiene und den Deutschland-Takt zu finanzieren und den gewaltigen Investitionsstau aufzulösen“. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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