Alitalia

Die angeschlagene Alitalia kann nun doch noch auf Rettung hoffen

©Luca Bruno/dpa/picture-alliance

Alitalia kann auf Rettung hoffen

Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia, der von der Familie Benetton kontrolliert wird, wurde von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Strato als Mitinvestor ausgewählt.

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Rom. Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia, der von der Familie Benetton kontrolliert wird, soll bei der Rettung der kriselnden Fluglinie Alitalia helfen. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) wählte das Unternehmen am Montagabend als Mitinvestor aus. Daneben seien die US-Fluglinie Delta Air Lines und das Finanzministerium in Rom an der Operation beteiligt, teilte FS mit.

Atlantia war letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil der Konzern den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia kontrolliert, der auch für den Brückeneinsturz von Genua verantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen betreibt auch den Flughafen Fiumicino in Rom, den Sitz von Alitalia.

Frist für Rettung der Fluglinie endete am Montag

Die Frist für die Rettung der Fluglinie wurde bereits mehrmals verschoben und endete am Montag. Der ehemalige Staatsflieger mit derzeit rund 11.000 Arbeitsplätzen hatte vor mehr als zwei Jahren Insolvenz angemeldet und fliegt mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung.

Vize-Premier und Industrieminister Luigi Di Maio erklärte, noch nicht vorzeitig jubeln zu wollen. Er wolle zuerst einen „ernsthaften Betriebsplan” sehen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LUFTFRACHT & AIRCARGO.

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