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Aldi Süd will seine Logistik optimieren und schließt deshalb zwei der 30 Regionalgesellschaften

©Johannes Simon/SZ Photo/picture-alliance

Aldi Süd will zwei Logistik-Standorte schließen

Der Lebensmittel-Discounter will seine Logistik optimieren und deshalb zwei der 30 Regionalgesellschaften ab 30. April 2020 nicht mehr weiterbetreiben - und zwar Mülheim an der Ruhr und Roth.

Mülheim an der Ruhr. Der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd will seine Logistik umstrukturieren und deshalb zwei der 30 Regionalgesellschaften zum 30. April 2020 schließen - und zwar am nordrhein-westfälischen Stammsitz in Mülheim an der Ruhr und im mittelfränkischen Roth. Wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilte, sei diese Entscheidung nach umfangreichen Standortanalysen und intensiver Prüfung aller relevanter Kriterien gefallen. Insgesamt 120 Filialen sind betroffen. Diese würden zwar weiter betrieben, aber künftig von anderen Regionalgesellschaften.

In den vergangenen Jahren habe sich das Sortiment in der Breite und Anzahl der Artikel enorm vergrößert, teilte Aldi Süd mit. Damit seien auch die Anforderungen an die Regionalgesellschaften und an die Komplexität der Logistik stark angestiegen. Grund für die beiden Schließungen ist, dass die Warenlager in Mülheim und in Roth umfangreich hätten modernisiert werden müssen. Diese Investition sah die Konzernzentrale als nicht mehr wirtschaftlich an. Insgesamt 580 betroffene Mitarbeiter von Aldi Süd haben laut Medienberichten eine Kündigung erhalten. Der Konzern prüft nach eigenen Angaben, ob sie an anderen Standorten weiterbeschäftigt werden können. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ALDI LOGISTIK.

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