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Neue Adidas-Sportkleidung gibt es bald nicht mehr über Ebay oder Amazon 

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Adidas verbietet Händlern Verkauf über Amazon und Ebay

Der Sportartikelhersteller Adidas untersagt seinen Händlern künftig den Verkauf über Onlineplattformen wie Amazon oder Ebay

Herzogenaurach. Der Sportartikelhersteller Adidas untersagt seinen Händlern künftig den Verkauf über Onlineplattformen wie Amazon oder Ebay. „Wir wollen sicherstellen, dass unsere Produkte über die Webseiten unserer Handelspartner oder unsere eigene Webseite verkauft wird“, bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in Herzogenaurach einen entsprechenden Bericht des Brancheninformationsdienst „Markt intern“. Für diese zugelassenen Verkaufsseiten gelten detaillierte Vorgaben; nur dort werde die Ware angemessen präsentiert, erläuterte die Sprecherin.

Die neue Regelung für Adidas- wie Reebok-Produkte gilt europaweit spätestens ab 2013. „Grundsätzlich ist das Aus für Amazon und Ebay aus Sicht des Fachhandels positiv, da diese Plattformen kaum das richtige Umfeld für beratungsintensive Markenprodukte bieten“, kommentierte „Markt intern“-Experte Marcel Rotzoll. Eine ähnliche Strategie hatte Adidas bereits beim stationären Handel umgesetzt und etwa den Vertrieb über Einzelhandelsketten eingestellt. (dpa) 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ADIDAS LOGISTIK.

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Adidas Logistik

  • 14.06.2012

    G. Böhmert

    Papperlapapp. Das ist nur ein Versuch die Gewinnmarge hoch zu halten. Der mündige Bürger hat aber keine Lust mehr auf überzogene Preise und wird sich dann eben bequem im Internet nach günstigen Mitbewerber-Produkten umschauen und diese kaufen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


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