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Mehr Ladestationen sollen das Geschäft mit E-Fahrzeugen ankurbeln

©picture alliance/Friso Gentsch/dpa

Acea: Corona-Krisenhilfen für Ladestationen ausgeben

Der europäische Automobilherstellerverband fordert, dass staatliche Hilfsmittel in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge fließen sollen.

Brüssel. Die europäische Autoindustrie fordert, Corona-Krisenhilfen in den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos und andere alternative Antriebe zu stecken. Die Industrie selbst müsse mehr investieren, doch werde das nicht reichen, sagte der Chef des Herstellerverbands Acea, Michael Manley, am Dienstag. 

Acea hoffe deshalb auf Unterstützung aus nationalen Corona-Aufbauplänen für Ladenetze, um die Nachfrage nach Autos, Vans, Lkw und Bussen mit alternativen Antrieben anzuschieben. Das werde die Erholung der europäischen Wirtschaft stützen und gleichzeitig auf dem Weg zu den ehrgeizigen Klimazielen helfen. 

Wegen der Krise wurden in Europa nach Angaben von Acea mehr als 4 Millionen Fahrzeuge weniger produziert. Das entspreche einem Wert von 122 Milliarden Euro. Prognosen zufolge werde der Autoabsatz 2020 um 25 Prozent zurückgehen. Manley nannte die Covid-Krise das größte einzelne Risiko, vor dem die Autoindustrie je gestanden habe. (dpa)

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