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Hafen Antwerpen

Weil die Probleme bei der Abfertigung von Binnenschiffen in Antwerpen und Rotterdam andauern, zieht Contargo jetzt erste Konsequenzen

©Jakub Dospiva/dpa/picture-alliance

Abfertigungsprobleme: Contargo bedient weniger Terminals

Wegen der anhaltenden Abfertigungsprobleme in den Häfen von Rotterdam und Antwerpen zieht der Logistikdienstleister Contargo jetzt erste Konsequenzen und bedient weniger Terminals.

Duisburg. Contargo bedient ab Juni in den Häfen Rotterdam und Antwerpen weniger Terminals. Grund dafür sind die anhaltenden Probleme bei der Abfertigung von Binnenschiffen. „Die Verzögerungen bei der Abfertigung von Containerbinnenschiffen in den Seehäfen von Rotterdam und Antwerpen führen dazu, dass wir dort nur noch schwer einen verlässlichen Service bieten können“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, das sich auf Hinterlandtransporte im kombinierten Verkehr spezialisiert hat.

Und weiter „Da unsere Einflussmöglichkeiten begrenzt sind, werden wir die Bedienung einzelner Seehafenterminals in beiden Seehäfen einschränken.“ Der Logistikdienstleister hoffe auf diese Weise den Umlauf seiner Binnenschiffe in den Seehäfen zu beschleunigen, so „dass wir unsere Fahrpläne wieder annähernd einhalten können“.

Die Anpassung der Fahrpläne werde pro Fahrtgebiet vorgenommen und ab dem 1. Juni 2018 in Kraft treten. Welche Terminals von den Änderungen betroffen sind und künftig gar nicht mehr oder seltener bedient werden, kann auf der Homepage von Contargo nachgelesen werden. Contargo weist zudem daraufhin, dass weitere Anpassungen nötig werden könnten.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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