Andreas Scheuer, Edeka-Lkw, Abbiegeassistent

Das neue Förderprogramm für Lkw-Abbiegeassistenten ist nach vier Tagen ausgeschöpft gewesen, nun soll Minister Scheuer weiteres Geld locker machen

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Abbiegeassistent: Transport- und Logistikwirtschaft plädiert für mehr Förderung

Aus Sicht der Branchenverbände AMÖ, BGL, BIEK, BWVL und DSLV muss das Bundesverkehrsministerium dringend das neue Förderprogramm für die freiwillige Aus- und Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenten aufstocken.

Berlin/Köln. Es dauerte nur vier Tage, dann war der Fördertopf des Bundesverkehrsministeriums für die freiwillige Aus- und Nachrüstung von Nutzfahrzeugen ab 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten bereits vollständig ausgeschöpft. „Ganz offensichtlich ist es das richtige Förderprogramm zur rechten Zeit“, resümierten die Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft am Donnerstag. AMÖ, BGL, BIEK, BWVL und DSLV – alle offizielle Unterstützer der Aktion Abbiegeassistent – plädieren deshalb dringend für eine Aufstockung der Bundesmittel im Haushalt 2019, damit mehr Unternehmen von den staatlichen Zuschüssen profitieren können.

Nur vier Tage nach dem Start des neuen Förderprogramms am 21. Januar hatte das zuständige Bundesamt für Güterverkehr (BAG) vergangene Woche einen Antragsstopp verhängt. Alle verfügbaren Gelder seien bereits durch die bis dahin eingegangenen Anträge gebunden, hieß es. Das dem BAG übergeordnete Bundesverkehrsministerium stellt pro Jahr rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ASSISTENZSYSTEME FÜR LKW UND KLEINTRANSPORTER.

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