Go-Box

Bei der Go-Box ergeben sich zur Jahresmitte Änderungen

©Asfinag

Ab Juli keine Go-Box International mehr in Österreich

Die Asfinag stellt ihr Angebot einer Box, die das Bezahlen der Maut auch in anderen Ländern als Österreich ermöglicht, aus wirtschaftlichen Gründen ein.

Wien. Der österreichische Autobahnbetreiber Asfinag stellt zum 30. Juni 2017 seinen Service „Go-International“ ein. Die Go-Box International, die das Bezahlen der Maut in Österreich sowie in Dänemark, Norwegen und Schweden ermöglichte, wird dann von der Asfinag nicht mehr angeboten. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind laut Asfinag wirtschaftliche Gründe. Unberührt ist davon das Angebot der klassischen Go-Box, deren Einsatzgebiet sich auf Österreich beschränkt. Für die Mauteintrichtung in Skandinavien müssen hingegen künftig Geräte der jeweils lokalen Mautbetreiber verwendet werden.

Die „Go-Box International“ muss rechtzeitig an einer Go-Vertriebsstelle zurückgegeben oder an die Asfinag Maut Service GmbH, OBU-Retouren, Rosenbach 130, A-9183 Rosenbach retourniert werden, berichtet der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo). Der bdo empfiehlt zudem, die Mautgeräte sperren zu lassen, um ungewollte Transaktionen zu vermeiden. Für die Mautentrichtung in Österreich muss an einer Go-Vertriebsstelle eine „lokale“ Go-Box erworben werden. Ein Versand dieser Go-Boxen ist laut bdo-Angaben nicht möglich. Alternativ bestehe die Möglichkeit zu „Go-Direkt“ mit Direktabrechnung über die Asfinag, zu wechseln. Auch in diesem Fall muss aber die internationale Box zurückgegeben werden.

Wer dennoch für Lkw-Fahrten nach Österreich und Skandinavien auch künftig das gleiche Gerät nutzen möchte, hat die Möglichkeit, die Dienste des Anbieters „BroBizz AS“ zu nutzen. Das Angebot ähnelt dem bisherigen Service von „Go-International“. (bu/sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH.

1000px 588px

Österreich, Skandinavien und Nordeuropa, Lkw-Maut in Europa


WEITERLESEN: