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3D Kransimulator

(v.l.n.r.): Erich Staake (Vorsitzender des Duisport-Vorstandes), Marcel Krause (Krantechniker der Duisport-Gruppe), Prof. Thomas Schlipköther (Mitglied des Vorstandes)

©krischerfotografie

3D-Kransimulator im Duisburger Hafen vorgestellt

Mit dem Simulator können die Mitarbeiter in verschiedenen Szenarien, von Schlechtwetter bis hin zu Notfallsituationen, geschult werden.

Duisburg. Die Duisport-Gruppe hat heute offiziell ihren eigenen Kransimulator im Duisburger Freihafen vorgestellt. Das System verfügt über sieben 4k-Flachbildschirme, die auf einer proprietären 3-DOF-Bewegung (Dreidimensionaler Raum) basieren. Die Bewegungen des Simulators ahmen auf realistische Weise die Ausrüstung beim Bedienen eines echten Krans nach. Eine Instruktor-Kontrollstation hält den ständigen Kontakt zwischen System und Nutzer. So können verschiedene individuelle Szenarien unter Anleitung nachgestellt werden wie zum Beispiel schwierige Wetterbedingungen und spezielle Notfallsituationen. Solche Szenarien können an einem realen Kran nicht im täglichen Betriebsablauf geübt werden.

„Das Duisport-Schulungszentrum im Duisburger Freihafen verfügt bereits seit Anfang 2019 über einen eigenen Bahnsimulator und ist integraler Bestandteil unserer langfristigen Aus- und Weiterbildungsstrategie. Durch die Ergänzung des Kransimulators wird das Schulungsprogramm der duisport-Gruppe einzigartig im europäischen Vergleich“, erklärt Duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Der Kransimulator wurde in den USA gefertigt und an die Ansprüche und Gegebenheiten des Duisburger Hafens angepasst. Während der Nutzung des Simulators bedienen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Krananlagen in einer virtuellen Umgebung, die dem realen Kran und der Szenerie im Duisburger Hafen nachempfunden sind. Die sogenannte „piggy back simulation“ ist speziell auf die Bedürfnisse von Binnenhäfen ausgerichtet. (fa)

 

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