Zahlreiche Verstöße bei Kontrollen an der A4 festgestellt

Die Kontrolle auf der A17 hat sich gelohnt (Symbolbild)

©Sven Kaestner/AP Photo/picture-alliance

31 Strafverfahren bei Großkontrolle an Autobahn eingeleitet

Zur Fahndnung ausgeschriebene Personen, Cannabis-Pflanzen und Waffen: Was der Polizei bei einer Großkontrolle auf der A17 ins Netz ging, klingt bedrohlich.

Breitenau. Im Kampf gegen illegale Einwanderung sowie die Einfuhr von Waffen, Sprengstoff und Drogen haben Fahnder in Sachsen zahlreiche Delikte aufgedeckt. Bei einer zweitägigen Großkontrolle an der Autobahn A 17 in Richtung Dresden wurden bis zum Donnerstag 31 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthalts-, Betäubungsmittel-, Waffen- und das Straßenverkehrsgesetz sowie das Strafgesetzbuch eingeleitet, teilte die Bundespolizei mit.

Ein 29-Jähriger mit 80 Cannabispflanzen

Seit Dienstag hatten mehr als 100 Beamte der Bundespolizei, der Polizei Sachsen, der Bundeszollverwaltung und des Bundesamtes für Güterverkehr auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert. Dabei gingen ihnen unter anderem ein 29-jähriger Deutscher mit 80 Cannabispflanzen ins Netz. Ein 25 Jahre alter Niederländer flog auf, der elf Stahlruten und sechs Schlagringe in seinem Auto versteckt hatte.

Bei den Kontrollen seien überdies 35 Personen festgestellt, die zur Fahndung ausgeschrieben waren, hieß es. Ein 23-Jähriger wurde nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht. Der Mann wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gesucht. Zudem verhinderten die Beamten nach Angaben der Bundespolizei sechs unerlaubte Einreisen nach Deutschland und zeigten einen mutmaßlichen Schleuser an. (dpa/stm)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION SACHSEN UND SACHSEN-ANHALT.

1000px 588px

Logistikregion Sachsen und Sachsen-Anhalt, Kriminalität und Sicherheit in Transport & Logistik, Verkehrssicherheit im Lkw-Verkehr

WEITERLESEN: