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Kosten runter, Preise rauf – ist nicht einfach, aber gerade in Zeiten von Corona für Unternehmer ein Muss

©K.-U. Häßler/Fotolia

Zielsicher mehr Ertrag

Vor allem bei kleineren Transportbetrieben ist aktuell der Leidensdruck hoch: Ihre Erlöse schmelzen in der Corona-Krise, während die Kosten steigen. Höchste Zeit zu handeln. An welchen Hebeln Unternehmer ansetzen können, um den Ertrag zu steigern.

Daniel M. Giel hat derzeit alle Hände voll zu tun: "Bei uns landen aktuell extrem viele Sanierungsfälle. Die nahenden Insolvenzen stapeln sich", sagt der geschäftsführende Gesellschafter der Unternehmensberatung "Die Speditionsexperten" in Rommerskirchen bei Köln. Sein Unternehmen berät seit vielen Jahren Transport- und Speditionsunternehmen. Und im Januar seien die Zahlen dort in diesem Jahr besonders schlecht gewesen, sagt er. Sogar noch schlechter als unmittelbar nach der Euro- und Finanzkrise.

Vor allem bei kleineren Transportunternehmen mit bis zu fünf Lkw sei aktuell der Leidensdruck groß. "Die sind oft auf Kante genäht und haben meist nur zwei oder drei Prozent Umsatzrendite", weiß Giel. Wenn sich bei denen nur ein Parameter ändert, bricht das ganze Kartenhaus zusammen." So hätten etliche Betriebe die neue CO2-Abgabe nicht verkraftet, da der Dieselpreis plötzlich um 20 Prozent…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special UNTERNEHMENSFÜHRUNG.

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Unternehmensführung, Transportpreise, Frachtraten und Logistikkosten