Zahlenspiele

In Krisenzeit scheint es normal, dass Verlader die Frachtraten nach unten korrigieren. Die Art und Weise, wie sie es tun, mag nicht immer fair erscheinen. Und ob sich der neue, tiefere Preis noch lohnt, sollte man nachrechen.

Seit Beginn der Pandemie klingelte in der VerkehrsRundschau-Redaktion öfter das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ein verärgerter Transportdienstleister. Soeben hatte er ein Schreiben aus dem Briefkasten gefischt mit der Überschrift "Rückwirkende Anpassung der Frachtkonditionen zum 1. April 2020". In dem Fall war es die Metro Logistics, die wegen "Dieselpreissenkung sowie der Preisentwicklungen auf den Frachtmärkten" und eines Hinweises auf den externe Frachtenzukauf als wesentlicher Kostenfaktor die Frachtkonditionen rückwirkend um 2,5 Prozent reduzierte. Der Umstand der rückwirkenden Anpassung ist sicher diskussionswürdig - wenngleich man mit der avisierten Höhe der Reduzierung durchaus noch leben kann und sich diese aus dem Geschäftsumfeld auch begründen lässt. Die VerkehrsRundschau (VR) berichtete über Fälle, wo es um zehn und mehr Prozent ging - auch wenn ein Unternehmen die…

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