Lkw, Autobahn, Wiese

Vieles ist ungewiss bei der neuen Lkw-Maut, aber eines steht fest: Der Straßengüterverkehr soll umweltfreundlicher werden

©Soldt/iStockphotos

Wie löchriger Käse

Vertreter des Europäischen Rates und des Europaparlaments haben eine Einigung zur neuen Eurovignetten-Richtlinie erzielt. Auch wenn noch längst nicht alles in trockenen Tüchern ist: Klar ist, dass der Umweltschutz ein stärkeres Gewicht bekommen soll.

Wenn in Brüssel eine Einigung verkündet wird, heißt das noch lange nicht, dass diese Beschlüsse dann europaweit umgesetzt werden. Das wird deutlich an den Reaktionen auf den Kompromiss, den die Verhandlungsführer des Europäischen Rates (das Gremium der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union) und des Europäischen Parlaments erzielt haben.

Die Vertreter der beiden Institutionen saßen Mitte Juni zusammen, um europaweite Vorgaben zu machen, wie künftig die Straßenbenutzungsgebühren in der EU erhoben werden sollen. Eines war schon vorab klar und wurde dann auch so beschlossen: Der Verringerung der CO2-Emissionen und damit der CO2-Ausstoß der Fahrzeuge soll bei der Berechnung der Lkw-Maut eine deutlich höhere Bedeutung zuteilwerden. Damit soll der Straßenverkehr einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Ziele aus dem "Green Deal" leisten, der vorsieht, dass die EU spätestens 2050…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-MAUT IN EUROPA.

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Lkw-Maut in Europa, Grüne Logistik & Umweltschutz, Verband – DSLV