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Der Hamburger Hafen: Immer mehr Container sind dort in den letzten Monaten umgeschlagen worden

©Hapag Lloyd

Weniger ist mehr

Ausgerechnet die einstigen Sorgenkinder der Transportbranche, die Containerreedereien, haben die Corona-Krise bislang relativ gut überstanden. Auch weil die großen Player ihre Strategie umgestellt haben. Die Folge: Seefracht ist wieder teurer.

Es ist noch nicht lange her, da drohte einigen Containerreedereien Schiffbruch. Ursache waren die Überkapazitäten im Markt. Die Reedereien hatten sich gegenseitig überboten mit dem Zukauf von Kapazitäten. Fast alle glaubten, nur die Großen im Markt überleben. Daher orderten sie fleißig Schiffe.

Daraufhin fielen die Seefrachtraten in den Keller und nahezu alle Reedereien hatten große Probleme, zu auskömmlichen Preisen die Boxen über die Meere zu transportieren. Als Folge ging beispielsweise 2017 die damals weltweit siebtgrößte Containerreederei, die Hanjin Shipping, pleite.

Musterschüler in der Branche

Und jetzt, 2020, mitten in der Corona-Krise? Stehen die Containerreedereien auf einmal als Musterschüler in der Transportbranche da. Keine Frage, auch sie spüren die Krise und haben mit geringeren Mengen zu kämpfen. Aber im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern und vor allem im Vergleich…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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