Die am Testfahrzeug verbaute GM-Kabine bietet laut MAN den besten Kompromiss aus Platz und Aerodynamik

©VerkehrsRundschau/Karel Sefrna

Spardose auf Rädern

MAN spendierte dem TGX bereits ein erstes Update. Neben dem optionalen Spiegelersatzsystem bringt es neue Spritspartechnik. Die zahlt sich im VR-Test aus, kostet aber Temperament.

Nur 0,1 Prozent: Diesen überraschend niedrigen Wert gibt MAN für sein neues Spiegelersatzsystem "OptiView" - das ab sofort auf Wunsch an ihre Lkw geschraubt wird - als aerodynamischen Vorteil an.

Die digitalen Rückblicker allein können es also nicht sein, warum der Münchener Hersteller dieses Testfahrzeug selbstbewusst als Spardose auf Rädern bezeichnet. Der Hauptgrund steckt vielmehr unsichtbar im Softwarecode der Elektronik und hört auf die Bezeichnung "Efficiency+". Dabei handelt es sich um ein neues anwählbares Sparprogramm mit dynamischer Drehmomentanpassung, das bei vielen Fahrer/-innen allerdings die Alarmglocken schrillen lassen dürfte.

Volles Drehmoment gibt es nur selten

Im Sparmodus müssen wir die 2400 Newtonmeter Drehmoment, die der D26-Reihensechszylinder in der Einstellung mit 470 PS maximal erzeugt, nämlich in Klammern setzen. Damit wir uns nicht falsch verstehen…

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