Schwächephase

Es ist nicht nur Corona: Klar, das Virus macht auch dem KV zu schaffen. Doch bereits im Jahr 2019 lief es nicht so rund wie die Jahre zuvor. Das zeigt die große Umfrage der VerkehrsRundschau unter den KV-Operateuren in Europa.

Lange Zeit kannten die Zahlen im Kombinierten Verkehr (KV) nur eine Richtung: die nach oben. Die Zahl der Sendungen, die pro Jahr von den Kombi-Operateuren abgewickelt wurden, stieg von Jahr zu Jahr (Ausnahme: 2017, Sperrung der Rheintalstrecke). 2019 lag die Güterverkehrsleistung im KV (Bahn und Binnenschiff) bei 37,3 Milliarden Tonnenkilometer. 2019 sollen es 53,9 Milliarden Tonnenkilometer gewesen sein: ein Plus von 44 Prozent.

Hupac die neue Nummer eins in Europa

Aber schon vor der Corona-Krise hatte der KV Probleme. Das zeigt die Umfrage der VerkehrsRundschau unter den europäischen KV-Operateuren (siehe Seiten 10 bis 13). Kombiverkehr, bis zum letzten Jahr vom Aufkommen her gesehen die Nummer eins in Europa, hat diesen Platz eingebüßt. Das Aufkommen verringerte sich um 5,7 Prozent auf 884.168 Lkw-Sendungen. Als einen Grund für das Minus gibt Kombiverkehr "die Folgewirkungen der…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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