Die Branche muss mehr für die Lkw-Fahrer machen: LBS-Präsident Henning R. Mack (links) und Geschäftsführerin Sabine Lehmann

©VerkehrsRundschau/Gerhard Grünig

Interview: Keine Denkverbote

Die Geschäftsführerin des LBS, Sabine Lehmann, und der neue Präsident des LBS, Henning R. Mack, über die Tiroler Verkehrspolitik, über die Folgen der Laderaumknappheit und über eine stärkere Annäherung zwischen Spediteurs- und Frachtführerverband.

Herr Mack, Sie sind im Juli zum neuen Präsidenten des Landesverbandes Bayerischer Spediteure (LBS) gewählt worden. Sie sind Logistikmanager bei Kühne + Nagel und damit Vertreter eines Speditionskonzerns. Wie passt das zum LBS, in dem das klassische Mitglied Mittelständler ist?

Mack: Da habe ich überhaupt keine Berührungsängste. Denn was Kühne + Nagel groß gemacht hat, sind klassische Tugenden des Mittelstands. Aber die Frage ist natürlich berechtigt. Auch wir haben im Vorfeld diskutiert, ob es Vorbehalte geben könnte seitens der kleineren und mittleren Mitgliedsunternehmen. Aber wir haben das nicht als ein Hindernis angesehen. Und die Wahl hat uns in unserer Ansicht bestätigt. Ich sehe mich als Vertreter aller Mitgliedsunternehmen im LBS!

Tirol versucht mit allen Mitteln, den Transitverkehr einzuschränken. Wie stark leiden die bayerischen Spediteure darunter?

Lehmann: In gewisser Weise…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special UNTERNEHMENSFÜHRUNG.

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Unternehmensführung, Grüne Logistik & Umweltschutz, Kühne + Nagel