Henne-Ei-Problem

Ohne Wasserstoff-Infrastruktur gibt es wenige Anreize, in die Brennstoffzellentechnologie zu investieren. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie der Regierung sowie Ankündigungen von Lkw-Herstellern kommt allmählich Bewegung in die Sache.

Wie hieß Erfinder Tesla noch mal mit Vornamen? Richtig, Nikola. Und wie das hippe E-Auto-Imperium von Elon Musk hat sich auch das Start-up namens Nikola von Gründer Trevor Milton zum Ziel gesetzt, die Mobilität umzukrempeln. Während Tesla Elektroautos baut, setzt Nikola auch auf Wasserstoff - um damit Lkw anzutreiben. Der Vertrauensvorschuss, dass dies breite Realität wird, ist hoch: Nach nur wenigen Tagen an der Börse gelang es Nikola, etablierte Autokonzerne wie Fiat Chrysler in Sachen Marktwert deutlich hinter sich zu lassen. Ohne einen einzigen Lkw verkauft zu haben, wohlgemerkt. Das soll sich aber schon bald ändern, denn mit Partner Iveco soll 2021 im Iveco-Werk Ulm die Produktion von batterieelektrisch und brennstoffzellenbetriebenen Lkw der Modellreihe Nikola Tre starten. Zunächst soll die batterieelektrisch betriebene Variante verfügbar sein, die Markteinführung von elektrischen…

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