Bei Preisverhandlungen mit Verladern sollte ein Transporteur immer noch ein Ass im Ärmel haben

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Gute Karten - für höhere Preise

In Transport und Logistik stehen demnächst wieder verstärkt Vertragsverhandlungen zwischen Verladern und Transportunternehmen an. Aufgrund des Nachfragebooms haben Transportbetriebe aktuell gute Karten - doch das Blatt sollte nicht überreizt werden.

Der Sommer geht, und die Preisgespräche von Verladern und Transportdienstleistern stehen wieder vor der Tür. Die gute Nachricht ist: Die Verhandlungsposition vieler Transportbetriebe dürfte aktuell so gut sein wie nie zuvor. Denn Laderaum ist extrem knapp, und die Auftraggeber stehen unter Druck. Statt auf einem Termin zu beharren, fragt der eine oder andere schon "Wann können Sie denn fahren?" (siehe Kasten auf S. 24). Die Gesetze der Marktwirtschaft diktieren, diese Verhandlungsmacht jetzt zu nutzen und deutliche Preiserhöhungen durchzusetzen - ist diese Taktik empfehlenswert? Und welche Argumente überzeugen die Verlader?

Experten empfehlen, die Forderungen grundsätzlich an den jeweiligen Kunden anzupassen. "Bei großen Auftraggebern würde ich moderat vorgehen und die Preise um zwei bis drei Prozent anheben", rät Roland Stelz von "Die Speditionsberater" in Münzenberg. Der Grund: Wer den…

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