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Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende von DB Cargo

©Friso Gentsch/dpa/picture-alliance

Gewinne in fünf Jahren

Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende von DB Cargo, hat eine neue Strategie vorgestellt. Die ist jedoch auf Kritik in der Speditionsbranche gestoßen. Wie sich Nikutta eine Zusammenarbeit vorstellt und welche Rolle Kombiverkehr bei DB Cargo spielt.

DB Cargo will sich künftig stärker in die Logistikketten von Industrie und Handel einklinken und Waren dort abholen oder ausliefern. Treten Sie damit in Konkurrenz zu den Transportdienstleistern?

Wir wollen Logistikanbieter mit der Bahn im Herzen werden. Logistiker gibt es viele, aber keinen, der so stark die Bahn verinnerlicht hat, wie DB Cargo. Wir machen den Hauptlauf auf der Schiene und bieten alle Leistungen an, die der Kunde dafür nachfragt. Dabei wollen wir mit einem Partnernetzwerk in der Branche zusammenarbeiten.

Was meinen Sie mit "Partnernetzwerk"?

Wir werden natürlich keinen Lkw-Fuhrpark aufbauen. Und wir werben Speditionen auch keine Kunden ab. Wir werden vielmehr ganzheitliche Angebote für die logistischen Bedürfnisse unserer Kunden machen. Diese Leistungen können wir dann mit unserem Partnernetzwerk der Spediteure erbringen.

Wettbewerb gehört in einer Marktwirtschaft dazu.

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Sigrid Nikutta, Deutsche Bahn