VRPArtikel47Mittelmeerhaefen

Geografisch gut gelegen auf der Halbinsel Istrien in Slowenien: der Seehafen von Koper

©Chromorange/Monika Wirth/picture-alliance

Erstarkender Süden

Im Alpenraum und in Osteuropa spüren etablierte Nordhäfen wie Hamburg und Bremerhaven eine zunehmende Konkurrenz aus Koper, Triest & Co. Wie sich die Häfen der Südrange aufstellen.

Die Adriahäfen Koper und Triest haben ihre Bemühungen Richtung Mitteleuropa intensiviert und treten dort zunehmend als Konkurrenten der Nordrangehäfen auf. Das zeigt die im August erschienene Studie "Aktualisierung der Analyse und Prognose des See- und Hinterlandverkehrs der bremischen Häfen", die das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) im Auftrag von Bremenports erstellt hat.

Graz-Verkehre gehen über Koper

Im Terminal der steiermärkischen Hauptstadt Graz etwa machen Verkehre mit Koper demnach bereits drei Viertel des Umschlags aus. Die Adriahäfen wickeln zudem die Mehrheit der Transporte von und nach Slowenien, Ungarn und der Slowakei ab. In diesen Ländern verzeichnete Bremerhaven in den letzten Jahren starke Rückgänge, wenngleich von einem niedrigen Ausgangsniveau, stellt die Studie fest. Dennoch habe Bremerhaven sein Hinterlandvolumen im Bahnverkehr mit Österreich…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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