VRPArtikel 44 NeueMaut

In der Mautbefreiung von LNG-Lkw steht etwas zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (links) und EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean (auf dem Monitor): Immerhin, mittlerweile hat Scheuer geliefert und einen Vorschlag zu einer neuen EU-Wegekostenrichtlinie gemacht

©Christoph Söder/dpa/picture-alliance

Eine neue Maut

Das Bundesverkehrsministerium hat einen neuen Vorschlag zur Eurovignetten-Richtlinie gemacht. Darin finden sich Regeln zur Mautbegünstigung für umweltfreundliche Lkw sowie eine Ausweitung der Maut auf Lkw ab 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.

Die Spedition Schuon hat fünf neue LNG-Lkw gekauft. Mosolf testet erstmals einen gasbetriebenen Lkw für Autotransporte. Im Hafen Nürnberg haben die Rödl Energie und die BayWa eine neue LNG-Tankstelle eröffnet. Shell hat in Deutschland gleich zwei solche Stationen in Betrieb genommen.

Das sind alles Meldungen aus dem Monat Oktober 2020. LNG boomt, könnte man meinen. Wäre da nicht der Disput zwischen dem Bundesverkehrsministerium und der EU-Kommission, der für große Verunsicherung sorgt (siehe VR 42/2020, Seite 12).

Der Streit kurz zusammengefasst: Bundestag und Bundesrat heben im Juni die Verlängerung der Mautbefreiung für gasbetriebene Lkw bis 2023 beschlossen. Die EU-Kommission schickt daraufhin einen Brief in das Scheuer-Ministerium. Inhalt: Das Gesetz verstoße gegen die derzeit geltende Wegekostenrichtlinie aus dem Jahr 1999. Doch munkelt man, dass der eigentliche Grund des Schreibens…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHWERE TRANSPORTER & KLEINLASTER 3,5 BIS 7,49 T.

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Schwere Transporter & Kleinlaster 3,5 bis 7,49 t, Gas-Antrieb (CNG, LNG, LPG) für Lkw und Transporter, Lkw-Maut in Europa, Behörde – EU-Kommission