Gleisanschlussförderung

Gleisanschlussförderung ist ein Programm des Bundes, um den Schienengüterverkehr zu steigern. Im Rahmen dieser Förderung stellt der Bund finanzielle Mittel für den Neubau von privaten Gleisanschlüssen, die Reaktivierung von Mangels Bedarf stillgelegter Gleisanschlüsse und den kapazitätsbedingten Ausbau von Gleisanschlüssen zur Verfügung. Unter einem privaten Gleisanschluss versteht man eine Schienenanlage, die im Eigentum eines Wirtschaftsunternehmens steht.

Bisher wurden seit Einführung des Gleisanschlusses im Jahr 2004 130 Antrage an das zuständige Eisenbahn-Bundesamt gestellt. 77 davon haben einen positiven Zuwendungsbescheid erhalten. Insgesamt wurden dafür 51 Millionen Euro aus dem Fördertopf des Kombinierten Verkehrs aufgewendet. Die bislang „verlagerte“ Verkehrsmenge liegt bei 9,65 Millionen Tonnen beziehungsweise 2,95 Milliarden Tonnenkilometer/Jahr. (ab)
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