18.08.2009 |
Weniger Güterverkehr über die Alpen
Rom. Der Schwerverkehr im Alpentransit ist im ersten Halbjahr stark zurück gegangen. Das gab der italienische Logistikverband Confetra bekannt. Am Mont Blanc wurden 11,9 Prozent weniger LKW als im ersten Halbjahr 2008 gezählt. Durch den Tunnel des Gran San Bernardo fuhren sogar 16,3 Prozent weniger Laster, am Brenner waren es 20 Prozent weniger LKW und am Frejus 21 Prozent.
„Wir hoffen, dass der Tiefpunkt erreicht ist“, erklärte der Präsident der Confetra, Nando Albini, „das bedeutet allerdings noch nicht der Beginn eines Aufschwungs, sondern nur, dass die Talfahrt gestoppt ist“. Im Durchschnitt, so gab Albini bekannt, sei der Gütertransport auf Italiens Autobahnen im selben Zeitraum um 12,2 Prozent und auf allen Straßen zusammengenommen um 25 Prozent zurückgegangen.
Bei den anderen Verkehrsträgern wurden ähnliche Tendenzen festgestellt. Der Gütertransport im Flugverkehr verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2009 um 21 Prozent (wobei Mailand mit einem Minus von 34,4 Prozent hervorsticht), im Schiffsverkehr um 22 Prozent und im Zugverkehr schließlich um 31 Prozent. (rp)
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